Die Giganten - 3. Bora und Leap
Durch den Kampf der Giganten im Vorgängerband weiß die Welt nun von der Existenz verschiedener Riesen. Der multinationale Konzern Crossland, der den im ewigen Eis eingeschlossenen Riesen Alyphar zum Leben erweckt hat, versucht, die Menschheit von
dessen Harmlosigkeit zu überzeugen. Doch Alyphar, der Gigant der Zerstörung, gerät zunehmend außer Kontrolle und strebt die Weltherrschaft an. Dieses Szenario können nur die Kinder verhindern, die mit den inzwischen ebenfalls erwachenden gutmütigen Riesen verbunden sind und denen Crossland nachstellt, um auch über diese Riesen zu verfügen. Zu den Kindern gehören nun auch Bora und Leap mit ihrem sanften buddhaähnlichen Steinriesen Kyma, der im Urwald von Kambodscha auf den Plan tritt. Im dritten Band der auf sechs Bände angelegten, zeichnerisch ansprechenden Comicreihe für ältere Kinder (vgl. BP/mp 23/352, 654) gewinnt die Story erkennbar an Fahrt und steuert allmählich auf einen sicherlich finalen Kampf zwischen Gut und Böse zu. Weiterhin als eine gute Möglichkeit, den Bestand an Bilderzählungen für Kinder breiter und zeitgemäß aufzustellen, empfohlen.
Siegfried Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Giganten - 3. Bora und Leap
Szenario: Lylian ; Zeichnungen: Drouin ; aus dem Französischen von Marcel Le Comte
Carlsen Comics (2023)
Die Giganten ; 3
49 Seiten : farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10