Die Giganten - 4. Celestin
Inzwischen verbreitet der von Crossland zum Leben erweckte Riese Alyphar weltweit Terror und Schrecken. Skrupellos stillt er überall seinen grenzenlosen Energiehunger und erzeugt ständig neue ihm zu Diensten stehende Zerberusse. Währenddessen wird
im fernen Kongo der Junge Celestin mit seiner Familie in einer Coltan-Mine zur Kinderarbeit gezwungen. Doch er wird sich immer mehr seiner ungewöhnlichen Fähigkeit, Maschinen zu beherrschen, bewusst. Aus einem großen Schrotthaufen erweckt er den Maschinengiganten Tyrl zum Leben. Dieser kämpft mit ihm nicht nur gegen die Ausbeutung im eigenen Land, sondern überzeugt ihn davon, sich den anderen Kindern im Kampf gegen Alyphar anzuschließen. Schließlich kommt es in der Wüste Gobi, wo sich der Crossland-Chef Strickland versteckt hat, zu einem ersten Showdown zwischen Alyphar und den gutmütigen Giganten der Kinder, den der böse Alyphar für sich entscheiden kann. Doch Celestin gelingt es, zu entkommen. - Im vierten Band (zuletzt: BP/mp 23/931) der auf sechs rasch aufeinander erscheinende Folgen angelegten Bilderzählung erreicht somit die Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse einen ersten Höhepunkt. Die inzwischen gut nachgefragte zeitgemäße Comic-Reihe bietet älteren Kindern weiterhin eine spannungsreiche Unterhaltung und viele Identifikationsmöglichkeiten mit ihren für das Gute kämpfenden Altersgenossen aus aller Welt. Weiterhin breit zur Abrundung des Comic-Bestandes empfohlen.
Siegfried Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Giganten - 4. Celestin
Szenario: Lylian ; Zeichnungen: James Christ ; aus dem Französischen von Marcel Le Comte
Carlsen Comics (2023)
Die Giganten ; 4
50 Seiten : farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9