Die Reise des Mondbären
In dunkler Nacht fürchtet sich der Mondbär und leidet noch mehr unter seiner Einsamkeit. Da taucht eine kleine Krähe auf, die Schutz in seinem Fell sucht. Am nächsten Morgen machen sie sich auf die Suche nach anderen Bären. Gemeinsam streifen
sie durch urtümliche Wälder, überqueren Berge und Seen und begegnen den unterschiedlichsten Tieren. Mondbär und Krähe wachsen auf dieser Reise oft über sich hinaus. Als sie schließlich das große Meer erreichen, verschwindet Krähe, um dann zurückzukehren und zu berichten, dass jenseits des Meeres Bären leben. Noch einmal nehmen sie gemeinsam diese bedrohliche Herausforderung an. Diese stimmungsvolle Geschichte entwickelt sich allmählich, strahlt Ruhe aus. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen spielen mit Hell und Dunkel und zeigen liebevoll die unterschiedlichen Tiere. Ein Einzelband, der durch das etwas größere Format wertig wirkt. Gerne empfohlen für ruhige Lesestunden.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Reise des Mondbären
story & art: Ho ; aus dem Japanischen von Martin Gericke
Carlsen Manga! (2026)
181 Seiten
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9