Die Morde des Herrn A.B.C.

Die berühmte Autorin britischer Kriminalromane, Agatha Christie, verfasste das englische Original des Titels "Die Morde des Herrn A.B.C." im Jahre 1936: Der Ruheständler Hercule Poirot erzählt seinem aus Brasilien zurückgekehrten Freund Arthur Die Morde des Herrn A.B.C. Hastings von einem mysteriösen Brief, mit dem jemand einen Mord ankündigt. Weitere Briefe und Morde im Alphabet der Tatorte und Opfer folgen. Poirot sowie auch Chefinspektor Japp tappen zunächst im Dunkeln. Nach einem vierten Mordfall kann ein unter Migräneanfällen leidender, offenbar geistig verwirrter Handlungsreisender als vermeintlicher Serienmörder gefasst werden. Doch dank der akribischen Ermittlungsarbeit von Poirot wird schließlich ein Verwandter eines der Mordopfer als der wahre Täter überführt. – Mit diesem Titel, der sich erneut eng an die Romanvorlage hält, liegt inzwischen der fünfte Band (zuletzt: Tod auf dem Nil – BP/mp 25/773) der zeichnerisch durchaus unterschiedlich gestalteten Comic-Adaptionen zu Christies Kriminalromanen vor. Der Comickünstler Zanon fokussiert sich in seiner grafischen Umsetzung auf überraschende Bildperspektiven und auf ausdrucks- und charakterstarke Zeichnungen der agierenden Personen. Das erfordert vom Betrachtenden vielleicht zunächst eine gewisse Gewöhnung, hat aber durchaus einen stimmigen und atmosphärisch dichten Charme. Die Reihe wird weiterhin allen Bibliotheken mit grafischer Literatur zur Anschaffung empfohlen.

Siegfried Schmidt

Siegfried Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Morde des Herrn A.B.C.

Die Morde des Herrn A.B.C.

nach dem Roman von Agatha Christie ; Szenario: Frédéric Brémaud ; Zeichnungen: Alberto Zanon ; aus dem Französischen von Thomas Schöner
Carlsen Comics (2025)

64 Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 622503
ISBN 978-3-551-80744-1
9783551807441
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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