Kleingeldaffäre

Hammerls namenlose Ich-Erzählerin ist keine glückliche Frau: das Altern macht ihr sehr zu schaffen, die Zugeständnisse an ihren verheirateten Geliebten G. ärgern sie, in der Arbeit findet sie keine Erfüllung. G. wird seine Frau nie verlassen, Kleingeldaffäre das war von Anfang an klar, doch so hat sie sich ihr Leben nicht vorgestellt. Er gibt ihr lieber Geld als Geschenke und bestimmt den Umfang der Kommunikation und des Beisammenseins. Sie kann sich nicht von ihm trennen, ihm geht es ebenso. Dennoch hat sich die Beziehung verändert, sie sind eher Freunde als Liebende. Andere Männer bemühen sich um sie, doch sie will sich auf niemanden einlassen. Am Ende muss sie sich eingestehen, dass die Liebe zu G. verwelkt ist. Was kommt, ist ungewiss. - Hammerls Abrechnung mit dem Leben einer unerfüllten Frau berührt trotz der oft sarkastischen Ausdrucksweise. Für alle Büchereien.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Kleingeldaffäre

Kleingeldaffäre

Elfriede Hammerl
Deuticke (2011)

158 S.
fest geb.

MedienNr.: 350059
ISBN 978-3-552-06153-8
9783552061538
ca. 17,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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