Hilf mir, Jacques Cousteau
Hazel, ein auffallend intelligentes, altkluges Kind, lebt in einer seltsam erscheinenden Familie. Die Mutter ist weltfremd und rätselhaft, der Vater, der Onkel und der Großvater weisen jeweils Variationen exzentrischen Verhaltens auf, die Hazels
kleine Welt mehr als einmal deutlich ins Wanken bringen. Hazel und ihr kleiner Bruder Arnie reagieren auf die Unfähigkeit der Eltern, sich adäquat um ihre Kinder zu kümmern, durch Verstummen bzw. den Versuch, zu "verschwinden". - Hazel als Erzählerin berichtet mit lakonischem Witz über Episoden aus ihrem Leben, die skurril und phantastisch anmuten. Dabei jongliert sie mit Begrifflichkeiten, die hart und derb ihre Welt und das Verhalten der Menschen um sie herum beschreiben. Die manchmal überraschenden Zeitsprünge erfordern dabei etwas Aufmerksamkeit beim Lesen. Für literarisch versierte und an ausgefallenen Erzählstilen interessierte Leser. (Übers.: Maria Andreas)
Ulrike Braeckevelt
rezensiert für den Borromäusverein.
Hilf mir, Jacques Cousteau
Gil Adamson
C. Bertelsmann (2012)
186 S.
fest geb.