Nach der Party
Als Ceces Mutter stirbt, nimmt Joans Familie sie auf, da ihr Vater sich nicht für seine Tochter interessiert. Zwischen den beiden Mädchen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Beide Familien gehören zu Houstons Upper class und genießen damit
einen Sonderstatus. Als die Mädchen zum ersten Mal auf eine Party gehen, fällt Joan durch ihr außergewöhnliches Erscheinungsbild auf und ist ab da immer Mittelpunkt der Klatschspalten. Plötzlich ist Joan verschwunden, ohne Cece eine Nachricht zu hinterlassen, diese vermisst sie sehr. Cece verliebt sich in Ray, sie heiraten und werden Eltern, doch immer sind ihre Gedanken bei Joan, was die Ehe belastet. Ein paar Jahre vergehen und Joan kommt zurück. Sie wird wieder zum strahlenden Mittelpunkt der Partys, doch sie bleibt ihrer einst besten Freundin gegenüber distanziert, die darunter sehr leidet. Bis es eines Tages zur Aussprache kommt und eine Tragödie offenkundig wird. - Die Washington Post schrieb zu Recht über diesen Roman, er sei wie "ein literarischer Gin Tonic: intensiv, herb und köstlich". Sehr zu empfehlen. (Übers.: Gabriele Werbeck und Andrea Stumpf)
Elfriede Bergold
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Nach der Party
A. Beatrice DiSclafani
Bertelsmann (2017)
397 S.
fest geb.