Das Portal der Dämonen
Samuel ist 11 Jahre alt und sieht die Welt ein bisschen anders als andere Kinder oder auch Erwachsene. Daher glaubt ihm auch niemand, als er beobachtet, wie seine Nachbarn, die Abernathys, in ihrem Keller ein Portal zur Hölle öffnen. Als es außer
Kontrolle gerät, verschaffen sich vier mächtige Dämonen Zutritt zur Erde. Sie wollen die Ankunft des Satans vorbereiten. Samuel ist ihnen dabei ein Dorn im Auge und sie schicken ihm mehrere Monster auf den Hals, die ihn zum Schweigen bringen sollen. Doch Samuel weiß sich zu wehren. Zusammen mit seinem Dackel Boswell und seinen Freunden Tom und Maria heckt er einen Plan aus, das Portal zu schließen. Hilfe bekommt er dabei auch von unverhoffter Seite: der vorlaute Dämon Nurd hat nämlich sein eigenes Süppchen mit der Dämonensippschaft zu kochen. - Ein witziger Fantasyroman mit Anklängen an die beliebte Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud. Zweifellos schwimmt dieses Werk im Kielwasser des Welterfolgs, was nicht nur die wiederkehrenden Fußnoten, sondern auch der gewitzte Dämon Nurd belegen. Allerdings steht hier klar der junge Samuel im Vordergrund der Geschichte. Eine abenteuerliche Geschichte, wenn auch mit wenig Neuigkeiten im Fantasy-Genre. (Übers.: Petra Koob-Pawis)
Stefanie Simon
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Portal der Dämonen
John Connolly
cbj (2011)
316 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11