Der Kuss der Göttin
Bei einem Flugzeugabsturz verliert die 17-jährige Tavia ihre Eltern. Sie überlebt als Einzige schwerverletzt das Unglück und lebt seither bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Die Verletzungen sind fast abgeheilt, aber psychisch ist sie immer noch angeschlagen.
Als in ihrem Leben plötzlich immer wieder ein junger Mann in historischem Gewand wie aus dem Nichts auftaucht und genauso plötzlich wieder verschwindet, glaubt sie zunächst an Halluzinationen. Er fasziniert sie gleichermaßen, wie er sie auch ängstigt. Dazu kommt, dass er ihr seltsam vertraut vorkommt und sie sich stark zu ihm hingezogen fühlt. Verliebt ist sie in Benson, ihren besten Freund, mit dem sie über alles sprechen kann und der ihr Halt gibt. Es geschehen seltsame Dinge, Gegenstände verschwinden und tauchen wieder auf, was die schon bestehenden Ängste Tavias verstärken und eine mysteriöse Atmosphäre entstehen lassen. Die Spannung steigert sich konsequent bis zum Schluss des Romans. - Die Bestsellerautorin legt hier den Auftakt einer neuen Trilogie vor, die sich um Tavia, eine reinkarnierte Göttin dreht. Gerne empfohlen!
Christiane Kühr
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Kuss der Göttin
Aprilynne Pike
cbj (2013)
415 S.
fest geb.