Evolution ist, wenn das Leben endlos spielt
Nachdem es in dem Buch "Erzähl mir was vom Himmel und der Erde" der beiden Autoren um das Universum, unser Sonnensystem und die Entstehung von Erde und Mond gegangen ist, behandeln sie hier die Evolution. Wieder stellen Ida, ihre Freunde und Freundinnen
dem Prof, ihrem alles wissenden und sehr geduldigen Freund, Fragen über Fragen, denn es ist ein Streit entstanden, ob die Erde immer schon so war, wie sie jetzt ist. Da kommt der Begriff "Evolution" auf. Forscher haben bewiesen, dass sich auf der Erde im Lauf der Jahrmillionen alles verändert, neue Pflanzen und Tiere entwickeln sich und besiedeln ganz bestimmte Lebensräume. Die Natur "spielt", sie bietet Möglichkeiten an. Gut gelungen der Vergleich des Wachstums eines Hauses und eines Baums, oder "die Natur kann was, das ein kaputter Fahrradreifen nicht kann", so eine Kapitelüberschrift. Grundlage für die Evolution sind die Gene und die Genetik, erkennen die Kinder nach Dutzenden von Fragen beim Ausflug mit dem Fahrrad, der sie in die Natur, in den Stadtpark, zu einem Museum und auf den Rummelplatz führt. Wenn auch die Rahmenhandlung manchmal etwas konstruiert wirkt, so kann das Werk doch wegen der kurzweiligen Wissensvermittlung allen Büchereien empfohlen werden.
Michael Mücke
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Evolution ist, wenn das Leben endlos spielt
Gudrun Mebs ; Harald Lesch. Mit Ill. von Catharina Westphal
cbj (2015)
156 S. : Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10