Geheimoperation im Untergrund
Ganz à la James Bond beginnt die Geschichte mit einem Prolog, der einen Auftrag beinhaltet, der nicht direkt etwas mit dem eigentlichen Abenteuer zu tun hat. Allerdings gibt er das Tempo der Handlung und die besonderen Fähigkeiten der Protagonisten
vor. Diesmal sind sowohl Amanda als auch ihre Tante in geheimer Mission unterwegs. Aus der "Galerie der Geheimnisse" ist ein Amulett verschwunden – Amandas Uroma hat es verschenkt. Lord Thomsing, dessen Familie ursprünglich im Besitz des Amuletts war, möchte es sich gerne ausleihen. Nun ist guter Rat teuer. Tante Paula macht sich mit Lord Thomsing auf, angeblich um das Amulett wieder zu beschaffen, während Amanda mit Eric tatsächlich unterwegs ist, um der Spur des verschwundenen Amuletts zu folgen. Dabei treffen sie einen traurigen Geist, landen buchstäblich im Untergrund und haben die Zeit im Nacken. Der Spannungsbogen der Handlung wird durch die unterschiedlichen Handlungsstränge (Tante Paula – Amanda) immer aufrechterhalten und entspricht dem Alter der Zielgruppe. Hier ist Teamarbeit bei allen gefragt und auch Vertrauen in die Freunde und die eigenen Fähigkeiten spielen eine große Rolle. Eine rasante Abenteuerreihe (Bd. 1: BP/mp 25/74), die für alle Bestände zu empfehlen ist.
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Geheimoperation im Untergrund
Bárbara Montes, Juan Gómez-Jurado ; Illustrationen: David G. Forés ; aus dem Spanischen von Tamara Reisinger
cbj (2024)
Amanda Black ; [2]
196 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9