Sprint zurück ins Leben

Der junge David Behre überlebt 2007 wie durch ein Wunder einen furchtbaren Unfall, bei dem ihm durch einen Zug beide Unterschenkel abgetrennt werden. Als er das Bewusstsein wieder erlangt, beherrscht den 21-jährigen der Gedanke, fortan ein Krüppel Sprint zurück ins Leben zu sein. Zufällig sieht David - noch in der Klinik - ein paar Tage später eine Reportage über Oscar Pistorius, den Läufer, der mit Beinprothesen bei den olympischen Spielen gegen nicht behinderte Sportler antrat. Das gibt David, der auch schon vor dem Unfall immer sehr sportlich war, neuen Mut und er beschließt in diesem Augenblick, sich ebenfalls als Profisportler zu versuchen. Seine Familie und seine Freunde unterstützen ihn sehr und geben ihm viel Kraft. Dennoch ist der Weg zurück ins aktive Leben steinig und es gibt einige Rückschläge. Aber David beißt sich durch und startet eine beispiellose sportliche Karriere. Sein Fazit ist: nie den Mut verlieren und immer sehen, was möglich ist. - Der einfach geschriebene Lebensbericht hat keinerlei literarische Ambitionen, und manchmal nerven die vielen Wiederholungen. Dennoch wird die positive Einstellung dieses sympathischen jungen Menschen vielen anderen Mut machen und die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft fördern. Darum überall empfohlen.

Ulrike Braeckevelt

Ulrike Braeckevelt

rezensiert für den Borromäusverein.

Sprint zurück ins Leben

Sprint zurück ins Leben

David Behre. Geschrieben von Carola Schöndube
Gütersloher Verl.-Haus (2013)

189 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 389205
ISBN 978-3-579-06633-2
9783579066332
ca. 17,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Bi
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