Im Bann des Maya-Kalenders
Am 21.12.2012 geht wieder einmal die Welt unter. Anlass ist diesmal der Ablauf des Maya-Kalenders, mit dem Endzeithysteriker vielfältige Ängste auslösen. Nach Informationen über die Maya und deren Zeitrechnung zeigt der Autor, dass seit der Offenbarung
des Johannes apokalyptische Vorstellungen tief im Bewusstsein der Menschen verankert sind und in der Geschichte immer wieder zu okkulten Heilslehren geführt haben. Er schildert z.B. die tödlichen Ereignisse um die Volkstemplersekte des Jim Jones und der Sonnentempler in der Schweiz und gibt einen Überblick über die irrationalen und paranoiden Lehren und Verschwörungstheorien im gegenwärtig aktuellen Endzeitszenario, die u.a. von den Esoterikern, Neuheiden, Fiat Lux, Universelles Leben, Zeugen Jehovas, Neue Rechte, New-Age-Leuten, Scientology bis zu den christlichen Fundamentalisten verbreitet werden. - Mit seiner deutlichen Absage an diese Sektenlehren und deren führende Köpfe kann dieses Buch bei unsicheren Menschen eventuell vorhandene Ängste entkräften. Nicht betroffene Leser erhalten eine breite Palette nützlicher Informationen. Dem empfehlenswerten Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen!
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Im Bann des Maya-Kalenders
Hugo Stamm
Gütersloher Verl.-Haus (2012)
269 S.
fest geb.