Hot House Flower
Nach einer gescheiterten Ehe zieht Lila in ein steriles Appartement. Bei dem attraktiven Pflanzenmann David auf dem Markt kauft sie sich eine seltene Paradiesvogelblume. Am Abend eines frustrierenden Arbeitstags entdeckt sie einen Waschsalon, in dem
viele seltene Pflanzen wuchern. Der Besitzer, Armand, verrät ihr, dass er neun ganz besondere Pflanzen im Hinterzimmer beherbergt. Als Lila David davon erzählt, bricht dieser dort ein und stiehlt die Pflanzen. Getrieben von ihrem schlechten Gewissen folgt Lila Armand nach Mexiko, um ihm dort die neun Pflanzen der Sehnsucht neu zu beschaffen. Doch das ist mit vielen unerwarteten Erfahrungen verbunden. - Das Buch von Margot Berwin startet mit der Idee der Pflanzen, die an jedem Kapitelanfang vorgestellt werden, sehr originell. Leider flacht es spätestens bei der Handlung in Mexiko stark ab, reduziert sich auf Pflanzenesoterik und sexuelles Begehren. So vielversprechend der Anfang ist, so unbefriedigend ist das Ende. Nicht zu empfehlen.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Hot House Flower
Margot Berwin
Fischer-Taschenbuch-Verl. (2011)
Fischer ; 18461
334 S. : Ill.
kt.