Das Randa-Prinzip
Das positive Lebensgefühl, das Randa (Jahrgang 1985) ihren Social-Media-Followern vermittelt, ist ihr nicht in den Schoß gefallen. In ihrem Buch erzählt sie ihre Lebensgeschichte vom zunächst lebensfrohen und selbstbewussten Kind über den jähen
Absturz im Schulalter (wegen nicht erkannter Legasthenie und ihrer Herkunft) bis hin zur jungen Mutter in einer existenziellen psychosomatischen Lebenskrise und wie sie, auch mit Hilfe von Therapie und der Unterstützung eines spirituellen Coaches, ihren inneren "miesen Verräter" besiegte, der ihr bei jeder Gelegenheit einredete, eine Versagerin zu sein. Sie stellt ihr "Randa-Prinzip" vor, in dem u.a. Selbstbeobachtung, Affirmationen, körperliche Bewegung und Dankbarkeit eine große Rolle spielen. Zugleich gewährt sie interessante Einblicke in das Leben ihrer palästinensischen Herkunfts- wie auch ihrer selbst gegründeten Familie und liefert damit zugleich ein Beispiel nicht immer einfacher, aber offenbar letztendlich gelungener Multikulturalität. Das in dieser Kombination ungewöhnliche Buch enthält auch Übungen und Anleitungen zum "Randa-Prinzip", Info-Blöcke und inspirierende Zitate. Überall einsetzbar.
Monika Graf
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Randa-Prinzip
Randa Weiser
FISCHER (2024)
205 Seiten
kt.