Summer in the city
Der Titel des Buches ist ja voller Leichtigkeit und da das Ganze in New York spielt, passt das irgendwie perfekt, oder? Inhaltlich eine süße Geschichte mit einer Drehbuchautorin, die jedoch inkognito schreibt und keiner von ihrem Job Ahnung hat –
aber aktuell eine Blockade ihre Kreativität behindert. Beim Sitten der schwesterlichen Wohnung muss sie jedoch völlig erschrocken feststellen, dass ihr Nachbar kein ihr Unbekannter ist – im Gegenteil, sie kann den mega-erfolgreichen Unternehmer seit ihrer letzten Begegnung nicht mehr leiden! Aber wie so oft läuft man sich immer wieder über den Weg und die Dinge nehmen ihren Lauf und prompt findet man sich in einer sympathischen, witzigen Fake-Dating-Geschichte wieder, in der es durchaus ein wenig knistert… Man schließt die beiden Protagonisten ins Herz und kann auch größtenteils ihr Tun nachvollziehen – nur der im Buch thematisierte Reichtum ist oftmals zu dick aufgetragen. Von der Handlung her ist vieles so in etwa zu erahnen, aber es ist trotzdem eine schöne, leichte Story für leichte Tage!
Tanja und Annika Dylla
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Summer in the city
Alex Aster ; aus dem amerikanischen Englisch von Tanja Hamer
FISCHER (2025)
398 Seiten
kt.