Wie Zola dem Engel half
In einem alten Turm in der Schweiz wohnt seit Jahrhunderten ein Engel. Er weiß nicht so recht, was seine Aufgabe ist, genießt aber sein Dasein und seine Ruhe. Diese Ruhe ist vorbei, als Zola, ein munteres Mädchen von etwa 8 Jahren, mit ihrem Vater
in den Turm zieht. Der Vater ist Lehrer und möchte hier eine Schule für benachteiligte Kinder errichten. Die Erwachsenen können den Engel nicht sehen, manche Kinder schon, so auch Zola. Sie sieht auch die Missstände im Dorf, den Streit der Menschen untereinander, ihre Trauer und Einsamkeit, und sie entdeckt eine Gruppe hungriger Kinder, die sich in einer Scheune verkrochen haben. Sie wundert sich, dass der Engel nicht eingreift und hilft. Überhaupt hat sie ganz viele Fragen, die der Engel nicht beantworten kann. So nach und nach erkennt der Engel, welche Aufgaben er hat und mit seiner Hilfe und durch die Warmherzigkeit und den Mut Zolas wendet sich alles einem guten Ende zu. - Eine sehr schöne Geschichte, voller Herzenswärme und Weisheit, witzig, da alles aus der Engelssicht erzählt wird. Unbedingt empfehlenswert. (Übers.: Adelheid Zöfel)
Christiane Kühr
rezensiert für den Borromäusverein.
Wie Zola dem Engel half
Sharon Creech
S. Fischer (2011)
Fischer-Schatzinsel
159 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8