Wigald, der Wikinger, und die Felsenkeksräuber
Wigald, der kleine Wikingerjunge aus Tranig, findet die heutige Wikingerwelt furchtbar langweilig. Statt wie die berühmten Vorfahren "Raubzüge und Plündern und Abenteuer auf hoher See" zu erleben, beschäftigen sich die Wikinger, die heute in Tranig
wohnen, mit Schlafen, den Garten umgraben und mit Stricken. Zusammen mit seinem Freund Helgi und der Königstochter Freya wollen sie das am "Geschichtstag" ändern. Aus einem leeren Fass basteln sie sich ein Wikingerschiff, der Dorfteich wird zum Ozean und geplündert und gebrandschatzt werden muss der Bäcker Eilif vom gegenüberliegenden Ufer, der die berüchtigt steinharten Felsenkekse bäckt, die man freilich eher als Waffe verwenden kann denn als Nahrungsmittel. Dass bei diesem Raubzug vieles auf lustige Weise schiefgeht, und dass die Beute ziemlich mager ausfällt, versteht sich. - Vor allem für Jungs im ersten Lesealter eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Die ausgesprochen schrägen Illustrationen von Sarah Horne passen wunderbar.
Wigald, der Wikinger, und die Felsenkeksräuber
Odin Redbeard. Mit Ill. von Sarah Horne
Fischer KJB (2013)
108 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8