Meine Mutter hätte es Krieg genannt
Die damals auch im Westen bekannte mutige Journalistin und Menschenrechtlerin Anna Politkowskaja wurde 2006 in ihrem Moskauer Wohnhaus von Auftragskillern ermordet. Mit ihrer kompromisslosen Berichterstattung über Kriegsverbrechen im Tschetschenienkrieg,
den mit Putin verbündeten jetzigen tschetschenischen Präsidenten Kadyrow ("Schlächter von Grosny") und Korruption im russischen Verteidigungsministerium war sie in Russland starken Anfeindungen ausgesetzt. Ihre Tochter Vera, die nach Ausbruch des Ukrainekrieges in den Westen geflohen ist, schildert hier Persönlichkeit sowie journalistisches Wirken der Mutter und beschreibt, wie die regimekritische Arbeit sich auf das Familien- und Alltagsleben auswirkte. - Das Buch erhält Aktualität nicht zuletzt durch den authentischen Blick auf das Wesen des Putinismus und eignet sich für alle Büchereien.
Meine Mutter hätte es Krieg genannt
Vera Politkowskaja ; mit Sara Giudice ; aus dem Italienischen übersetzt von Amelie Thoma und [einem weiteren]
Tropen Sachbuch (2023)
191 Seiten : Illustrationen
fest geb.