Die literarische Hausapotheke

Stefan Bollmann stellt 62 Lektüren für jede Lebenslage vor. Dabei nennt er das jeweilige Anwendungsgebiet, gibt eine kurze Inhaltsangabe, zeigt, wie das Buch zu lesen ist und weist auf mögliche Nebenwirkungen hin. Diese Nebenwirkungen beziehen sich Die literarische Hausapotheke auf mögliche Folgen der Lektüre für das Leben des:der Leser:in. Im Falle von Hermann Hesses „Steppenwolf“ beinhaltet das auch den Hinweis, dass in diesem Roman auch der Konsum von Drogen Thema ist. – Zu den 62 empfohlenen Lektüren gehören Werke berühmter Autoren wie Franz Kafka, J. W. von Goethe, Thomas Mann, Lew Tolstoi und Jane Austen. Es kommen aber auch weniger bekannte Namen und Werke vor (Zach Williams, Antonio Skarmeta, Tarjei Vesaas). Bollmann (zul. „Im Zauber der Bücher“, BP/mp 25/1069) knüpft mit diesem Buch an das (nach wie vor lieferbare) Werk „Die Romantherapie“ von Ella Berthoud an (BP/mp 14/51). Die Fülle der literarischen Impulse und ihre originelle Darstellung durch Bollmann machen die "Hausapotheke" zu einem beachtenswerten Werk, das für alle Bestände sehr gern empfohlen wird.

Gertrud Plennert

Gertrud Plennert

rezensiert für den Borromäusverein.

Die literarische Hausapotheke

Die literarische Hausapotheke

Stefan Bollmann
Klett-Cotta (2026)

300 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 625004
ISBN 978-3-608-96691-6
9783608966916
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Li
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