Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

Der elfjährige Archer will unbedingt eine Expedition zum Südpol durchführen, um seine verschollenen Großeltern von einem Eisberg zu retten. Das alles muss sehr heimlich ablaufen, denn seine besorgten Eltern haben ihn bisher noch nicht mal in ein Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt anderes Stadtviertel gehen lassen. Unterstützung bekommt er von den beiden Nachbarkindern: Adélaide, die die Welt kennt, weil sie aus Paris kommt und angeblich schon mit einem Krokodil gekämpft hat und Oliver, der alles hinterfragt und zu gewagte Pläne ausbremst. Die heimlichen Reisevorbereitungen werden immer chaotischer, doch am Ende sind alle dennoch ziemlich zufrieden. - Die Geschichte ist anspruchsvoll und teilweise recht spannend und witzig. Mütter und Lehrerinnen kommen dabei überdurchschnittlich schlecht weg und scheinen das Haupthindernis für Entdeckungsreisen zu sein. Viele ganzseitige, sepiafarbende Bilder und abwechslungsreiche Textaufteilungen heben das Buch aus der Masse heraus. Jungen und Mädchen ab 11 Jahren, die trockenen Humor mögen, werden hier ein schönes Leseabenteuer erleben. Sehr zu empfehlen, ein 2. Band ist bereits angekündigt.

Emily Greschner

Emily Greschner

rezensiert für den Borromäusverein.

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

Nicholas Gannon
Coppenrath (2016)

360 S. : Ill. (überw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 586002
ISBN 978-3-649-62327-4
9783649623274
ca. 11,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 11
Systematik: K
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