Die Lichter von Dunkelberg
Gwen lebt in Valdombra im Ort Dunkelberg, wo die Winter lang und lichtlos sind. Dort leben nur noch sie und sieben alte Leute, die Gwen liebevoll alle Großmutter und Großvater nennt. Sie tut nichts lieber, als Dinge zu erfinden, und experimentiert
gerade an einer Blitzlampe herum, was den alten Leutchen gar nicht gefällt. Eines Nachts im Winter leuchtet plötzlich der alte Lichtturm auf unerklärliche Weise auf und kurze Zeit später klopft Teo, ein junger Forscher aus Lichtberg, an die Tür. Gwens Leben verändert sich auf einen Schlag. Sie findet mit Teo heraus, dass die Glühwürmchen, die den Menschen in ganz Valdombra in Lampen Licht spenden, diese Gefangenschaft nicht länger hinnehmen wollen. Teo will sofort zum König gehen, um ihn um die Freilassung der Glühwürmchen zu bitten. Gwen sieht ihre Chance gekommen, um dem König ihre Erfindung zu präsentieren. Beim König vorzusprechen, gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet und die beiden müssen sich mächtig ins Zeug legen, um einen Weg in den Palast zu finden. Als sie es tatsächlich geschafft haben, will der König nichts davon hören und lässt sie einsperren. Als sich kurz darauf alle Glühwürmchen aus den Lampen befreien und zu einem riesigen, zerstörerischen Wesen verbinden, das überall in Lichtberg Chaos und Verwüstung hinterlässt, werden Teo und Gwen zu Helden. – Eine mitreißende Geschichte, die sowohl als Fortsetzung des ersten Bandes (BP/mp 25/351) als auch allein gelesen werden kann. Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Abenteuer für alle, die Geschichten mit starken, klugen Heldenfiguren mögen und sich für Erfindungen und Forschung interessieren.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Lichter von Dunkelberg
Martina Folena ; mit Illustrationen von Greta Mainardi ; aus dem Italienischen von Barbara Neeb und [einer weiteren]
Coppenrath (2025)
Valdombra ; [2]
361, [20] Seiten : Illustrationen (überwiegend farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9