Rene & Grimfuß in Das Café am Ende des Waldes
Rene hat einen großen Traum: ein gemütliches Café mit feinen Speisen. Ein kleines Haus am Ende des Waldes ist schnell gefunden, ebenso der recht ungewöhnliche Kellner Grimfuß. Doch leider bleiben die Gäste aus. Als dann auch noch ein riesiger
Oger nach eingelegten Fledermäusen mit Furzgeruch verlangt, ist Rene kurz davor, aufzugeben. So etwas kann sie auf keinen Fall servieren ... oder doch? – Voller Herzlichkeit, in kurzen, schwungvoll-stimmigen Reimen erzählt M. Please von großen Träumen, sehr gewöhnungsbedürftigen Speisen, einem gewieften Kellner sowie monstermäßiger, kniffliger Kundschaft. Gleichzeitig werden Themen wie Mut, Freundschaft, Zusammenarbeit und die Kunst, aus allem das Beste zu machen, angesprochen. Optisch ist dieses Bilderbuch ein Genuss. Die in warmen Erdtönen gehaltenen Illustrationen sind fantasievoll, ausdrucksstark und voller lustigem Grusel. Sie setzen das Erzählte perfekt in großflächigen Bildern, als auch in comicartigen Panels um und laden so zum Verweilen, Schmunzeln und wohligem Erschauern ein. – Ein herrlicher Bilderbuchschmaus für alle Träumer, Monsterfans und Schleckermäuler. Sehr gerne allen Beständen empfohlen.
Silvia Eilers
rezensiert für den Borromäusverein.
Rene & Grimfuß in Das Café am Ende des Waldes
geschrieben und illustriert von Mikey Please ; aus dem Englischen von Kai Lüftner
Coppenrath (2025)
[56] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4