Tonis wundersame Insel
Toni und ihr Papa leben auf dem Hügel einer Insel oberhalb eines kleinen Fischerdorfes. Jeder Tag ist für das kleine Mädchen ein großes Abenteuer, an dem sie ihre Umgebung und die Natur der Insel erkundet. Die Menschen auf der Insel und auch ihr
Papa dagegen sind immer sehr beschäftigt. Sie müssen Fische fangen, Netze flicken und den Fang verkaufen. Toni ist zunehmend enttäuscht und versteht nicht, warum die Menschen die Abenteuer nicht sehen und die Insel nicht genießen. Also wünscht sie sich, dass die Menschen der Insel ihre Arbeit liegen lassen. Am nächsten Tag geschieht dann etwas Merkwürdiges: Alle Fische im Meer sind verschwunden. Niemand kann etwas fangen, keiner hat mehr Arbeit. Auch Tonis Papa braucht nicht zum Fischen und so machen sich die beiden auf die Suche nach den verschwundenen Fischen. Sie suchen überall und Toni zeigt ihrem Papa alle Geheimnisse der Insel. Die beiden dringen Tief ins Innere der Insel vor und finden schließlich die Fische wieder. Doch nun haben die Menschen gelernt, die Insel und die Natur zu schätzen zu wissen, und genießen ihre Umgebung mehr. – Ein wunderschönes Bilderbuch darüber, wie wichtig es ist mit offenen Augen in die Welt zu schauen und das Leben mehr zu genießen. Die Bilder sind farbenfroh und wunderschön gestaltet. Der Text ist kurz und einfach gehalten. Ein tolles Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft für Groß und Klein.
Marion Sagstetter
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Tonis wundersame Insel
Becky Colvin ; aus dem Englischen von Hanna Schmitz
Coppenrath (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3