Berlin 2099

Während einer Auktion in Berlin 2099 wird ein Ingenieur von einer Killerin erschossen. Ihr auf der Flucht verlorener Schuh weist auf das in den 2030ern erbaute Mietshaus „Florian“ als mögliches Versteck hin. Detektiv Sasha Jäger wird von den Berlin 2099 Besitzern engagiert, die Mörderin vor der Polizei zu finden und ihre Motive aufzudecken. Um eine teure Reise ohne Rückkehr aus der Stadt zu finanzieren, mietet er sich als angeblicher Architekt in das Gebäude ein. Schon bald entdeckt der Undercover-Ermittler in einer Geisterwohnung eine weitere Leiche. Krimi-Vielschreiber Fred Duval holte sich für seine Mischung aus Krimi und Science-Fiction den Berliner Zeichner Ingo Römling ins Boot. Bis auf eine virtuelle Traumwelt-Einlage zeigt sich der erste Band in dunklen Farben und ist im Ligne-Claire-Stil gehalten. Das Duo verbindet Retro-Elemente wie Polizisten mit Pickelhauben mit futuristischen Motiven wie ultimativen Überwachungssystemen oder der Angst vor einer übermächtigen künstlichen Intelligenz. Inhaltlich in „Blade Runner“-Tradition um die brüchige Allianz von Menschen und Maschinen aufgebaut, wird die Story rund um vertraute Motive temporeich erzählt.

Gregor Ries

Gregor Ries

rezensiert für den Borromäusverein.

Berlin 2099

Berlin 2099

Szenario: Fred Duval ; Zeichnungen: Ingo Römling ; aus dem Französischen von Tanja Krämling
Splitter (2025)

Metropolia ; Band 1
55 Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 622283
ISBN 978-3-689-50071-9
9783689500719
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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