Die Legende des Hakutaku
Die taube Yuki ist die Erbin der Dorfvorsteherin. Aber ihre Beeinträchtigung erschwert die Verständigung mit den Dorfbewohnern. Vom Dorfrüpel schikaniert und vom Freund scheinbar ignoriert, flieht Yuki nach einem Zwischenfall auf einem Fest, um
den Hakutaku – einen Dämon des Unglücks, der immer erscheint, wenn eine Katastrophe passiert – zu bannen, in die Wälder. Als sie von einem Schneesturm überrascht wird, taucht ein seltsamer Junge mit Hörnern und unheimlichen Augen auf. Es ist Hakutaku in menschlicher Gestalt. Er kann mit Yuki kommunizieren, indem seine Stimme in ihrem Kopf hörbar ist. Durch diese Begegnung sieht das Mädchen die Welt mit anderen Augen. – Eine spannende, anrührende Geschichte um zwei Außenseiter, die anfängliches Misstrauen abbauen, um gemeinsam handeln zu können. Auch die zunächst farbigen Illustrationen sind atmosphärisch dicht und so verspricht dieser Einzelband vergnügliche Unterhaltung. Gerne empfohlen.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Legende des Hakutaku
Alba Cardona ; aus dem Spanischen von Anne Bergen
Splitter Manga (2025)
163 Seiten : teilweise farbig
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10