Faule Frieda
Die faule Frieda hängt im Baum, betrachtet die Welt und führt ein geruhsames Leben. Da kommt eine Affenbande und beschimpft sie: Sie soll gefälligst aus dem Baum herunter steigen und nicht nur faul in der Gegend herum hängen. Frieda möchte das
aber nicht und überredet einen Affen, mal mit ihr im Baum abzuhängen. Der Affe stellt fest, das von dort oben, kopfüber gesehen die Welt ganz anders aussieht und kommt am Ende zu dem Schluss: "Wer öfter mal die Richtung ändert, hat es oft doppelt int'ressant." - Die Autorinnen erzählen eine nette kleine Geschichte in Reimform. Ob die kleinen Leserinnen und Leser die richtigen Adressaten für ihr Plädoyer für ein entschleunigtes Leben sind, ist eher fraglich. Vielleicht kommt es aber bei den Vorlesern an.
Nicole Hochgürtel
rezensiert für den Borromäusverein.
Faule Frieda
Irene Gunnesch ; Heide Stöllinger
Jungbrunnen (2011)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4