Amelie und der Fisch

Amelie ist zum ersten Mal am Meer und hat ein bisschen Angst vorm Wasser. Das ändert sich schnell, als sie sich mit einem kleinen Fisch anfreundet, der an ihren Zehen knabbert. Den ganzen Tag spielen die beiden, doch am Abend schwimmt der Fisch hinaus Amelie und der Fisch aufs Meer. Amelie möchte den Fisch ganz für sich, sie fängt ihn und steckt ihn in ein Glas. Doch schnell begreift sie, dass das nicht richtig war und lässt den Fisch wieder frei. Das belohnt der Fisch auf ganz eigene Art. - Die märchenhafte Geschichte über eine ungleiche Freundschaft wird viele Kinder verzaubern. Auch wenn die Beziehung zwischen Fisch und Mädchen nicht alltäglich scheint, die Umstände sind es allemal. Der Stärkere versucht den Schwächeren an sich zu binden, muss aber erkennen, dass die Freundschaft so nicht funktioniert und ein schlechtes Gefühl hinterlässt. Dieses Gefühl können auch kleinere Kinder schon nachvollziehen und so den Wert wahrer Freundschaft schätzen lernen. Dazu hat Helga Bansch wunderschöne, klare Bilder vom Strand gemalt, die den einfachen, aber ausdrucksstarken Text stimmungsvoll umsetzen. - Für alle Bestände bestens geeignet!

Beate Mainka

Beate Mainka

rezensiert für den Borromäusverein.

Amelie und der Fisch

Amelie und der Fisch

Helga Bansch
Jungbrunnen (2013)

[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 380525
ISBN 978-3-7026-5846-5
9783702658465
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
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