Der Club der Schweinchen

Am Anfang steht ein Klebetattoo. Als Schweinchen Edgar damit auf dem Bauernhof ankommt, wollen die anderen Schweinchen auch eins haben und schon wird die Idee geboren, damit eine Gruppenzugehörigkeit zu verbinden – der erste Club des Bauernhofs Der Club der Schweinchen wird gegründet. Leider wird damit auch der Gedanke der Abgrenzung verknüpft und bald gibt es den Club der Schafe, der Hühner, der Hasen usw. Alle Clubs legen sich eigene Insignien zu, entscheidend für die Zugehörigkeit ist aber allein die Tierrasse und bald versucht man sich gegenseitig in seiner Einmalig- und Großartigkeit zu übertrumpfen. Als die ersten Tiere merken, dass die Wesenseigenschaften anderer attraktiv für sie werden und es die ersten "Übertritte" gibt, kommt der Aspekt der Freundschaft in den Fokus und der ganze Prozess wird rückabgewickelt. Nur die Füchse sind nach wie vor in dem Bauernhofclub nicht willkommen, sie gründen einen neuen Club mit absehbaren Folgen für die Waldtiergemeinschaft … . – Der allegorische Inhalt steht für sich und die humorigen, fröhlich bunt angelegten Illustrationen mit einem ordentlichen Schuss ins Karikaturistische begleiten den Prozess der Abgrenzung und Aufplusterung sehr treffend. Für Kinder ab 5 Jahren geeignet und breit empfohlen.

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Club der Schweinchen

Der Club der Schweinchen

Text: Davide Cali ; Illustration: Magali Clavelet
Picus Verlag (2025)

[40] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 623543
ISBN 978-3-7117-4044-1
9783711740441
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
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