Mamapapa & ich
In je einem Aussagesatz und einem ganzseitigen Bild stellt die Autorin die Ideen vor, welche Eigenschaften und welche Bilder kleine Kinder mit ihren Eltern verknüpfen. Da wird die wohl zürnende Mutter zum Gewitter, der unrasierte Papa ein Igel. Von
der einen Seite her stellt das Buch die Ideen eines kleinen Mädchens zu ihrem Vater vor; von der anderen Seite beginnend handelt das Buch von den Vorstellungen eines kleinen Jungen von seiner Mama. Die beiden Stränge treffen sich in der Mitte, in der beide Elternteile bekunden, dass ihr Kind ein Schatz ist. Und beide Kinder stellen an diesem Punkt die Frage, wie denn der jeweils andere Elternteil sei. – Das Buch dürfte mit seiner Wendemöglichkeit viel Spaß beim gemeinsamen Anschauen auslösen, nicht zuletzt durch die Details, mit denen die einzelnen Rollen dargestellt werden, und es dürfte auch die "Lesekinder" zu eigenen Assoziationen animieren. Durch das gewählte kleine Format kann das Buch auch bequem eingepackt und für unterwegs mitgenommen werden.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Mamapapa & ich
Claudia de Weck
atlantis (2024)
[64] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3