Der Bär liebt Gänse
Es ist Mittwochmorgen und wie jede Woche, macht sich der Bär auf den Weg zum Markt. Dort eingetroffen, kauft er beim Hasen etwas Gemüse, beim Schwein Maronen und beim Fuchs eine Gans, die dieser zuvor gestohlen hat. Zu Hause angekommen, fängt der
Bär an zu kochen. Er bereitet für sich und die Gans einen Gemüseeintopf zu, bringt sie danach wieder nach Hause an den See und genehmigt sich abends bei einer schönen Tasse Tee Maronen. Dabei führt er Buch, wie viele Gänse und Hühner er bereits gerettet hat. – Dieses Bilderbuch ist etwas Besonderes, da es ohne Text auskommt. Die Geschichte können sich Klein und Groß miteinander ausdenken. Aber mit den sehr schön gestalteten Bildern und Hinweisen fällt es nicht schwer, Spannung aufzubauen. Bis zum Schluss fragt sich der Zuschauer, was der Bär mit der Gans vorhat, und man hat Angst, einen Gänsebraten zu sehen zu bekommen. Das positive Ende lässt einen das Buch immer wieder anschauen und fördert die Kreativität von Kindern und Erwachsenen, da sie die Geschichte selbst erfinden müssen. – Ein sehr gelungenes Bilderbuch, das sich auch für Veranstaltungen in der Bücherei oder in Kindergärten gut einsetzen lässt.
Marion Sagstetter
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Bär liebt Gänse
Kai Würbs
atlantis (2024)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5