Der Ruf des Nachtraben
Die 12-jährige Mika lebt im Jahr 1880 in Stockholm in einem Waisenhaus. Es ist Winter, es gibt kaum Vorräte und Brennholz und für die Kinder geht es ums Überleben. Eines Nachts wird ein neugeborenes Baby im Waisenhaus abgegeben. Als in der gleichen
Nacht auch ein Mord begangen wird und die Polizei mit ihren Ermittlungen beginnt, wird auch Mika befragt. Der Polizist merkt schnell, dass sie eine besonders gute Beobachtungsgabe hat, denn sie macht ihn auf Details aufmerksam, die er selbst übersehen hatte. So bringt Mika die beiden Fälle miteinander in Verbindung und darf den Polizisten bei der Aufklärung des Mordes unterstützen. Die beiden decken ein schreckliches Geheimnis auf, das sie in größte Schwierigkeiten bringen kann. Doch durch Mikas klugen und mutigen Plan können sie den Verbrecher stellen. – Ein sehr fesselnder, historischer Kinderkrimi, der definitiv nichts für schwache Nerven ist und einen realistischen und schonungslosen Einblick in das Leben eines Waisenkindes im Jahr 1880 gibt. Auch wenn dieser Fall abgeschlossen ist, können wir uns auf eine Fortsetzung freuen, in der Mika vielleicht auch mehr über ihre eigene Herkunft herausfindet.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Ruf des Nachtraben
Johan Rundberg ; aus dem Schwedischen von Franziska Hüther
magellan (2025)
Mika Mysteries ; Band 1
173 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11