Happy Head

Sebastian geht es wie vielen Jugendlichen in seinem Alter. Geplagt von verschiedenen psychischen Problemen steht es um seine mentale Gesundheit nicht besonders gut. Seine Eltern wollen ihm helfen und melden ihn bei Happy Head an, einem experimentellen Happy Head Programm für Jugendliche. Als er tatsächlich angenommen wird, sind seine Eltern begeistert und Sebastian verspricht ihnen, sich darauf einzulassen. Das Programm findet abgeschottet in einer geschlossenen Einrichtung statt und sobald alle eingetroffen sind, sind die Jugendlichen mit dem Personal allein. Der Start ist entspannt. Es gibt verschiedene Gruppen- und Einzelaufgaben, bei denen Sebastian einen guten Eindruck machen kann. Aber dann kippt die Stimmung. Sebastian und seine Gruppenmitglieder erfahren von Unstimmigkeiten im Personal bei der Durchführung der Studie und bei der nächsten Gruppenaufgabe wird es skurril. Sie werden in Gruppen zusammengesetzt und sollen zu Pärchen verkuppelt werden! Zumindest dem Schein nach lässt Sebastian sich darauf ein, aber eigentlich will er nur noch weg. Zusammen mit seinem Freund Finneas schmiedet er einen Fluchtplan. – Die Geschichte greift mit der mentalen Gesundheit ein bedeutsames Thema der aktuellen Zeit auf und stellt seine Brisanz in den Mittelpunkt. Mit diesem Aufhänger entsteht eine spannende Geschichte, die sich langsam entfaltet und dabei ihren vollen Schrecken in eugenischen Zuständen zeigt. Zum Ende hin wird deutlich ein zweiter Teil vorbereitet, in dem sich die Lage vermutlich weiter zuspitzen wird. – Allen Büchereien empfohlen!

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Happy Head

Happy Head

Josh Silver ; aus dem Englischen von Jessika Komina und [einer weiteren]
magellan (2026)

312 Seiten
kt.

MedienNr.: 625286
ISBN 978-3-7348-5095-0
9783734850950
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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