Lebens-Reisen
M. Kämpchen, geb. 1948, wurde in erster Linie als Übersetzer indischer Texte, vor allem von Rabindranath Tagore bekannt. Seit 1980 wohnt er einen Teil des Jahres in Santiniketan in Indien. Doch immer wieder packt ihn das Reisefieber, wobei er aber
nicht so sehr an den Sehenswürdigkeiten, sondern an den Menschen, den Bräuchen und der Natur interessiert ist, wie er im ersten Kapitel erläutert. In acht Kapiteln berichtet er dann u.a. von Kalimpong, seinem Refugium im Himalaya, von Kailash, dem heiligen Berg Tibets, von Wanderungen in Nepal, vom Aufenthalt auf dem Berg Athos, von der Schönheit Schottlands und von Preia in den italienischen Alpen, dem Geburtsort seiner Großmutter. So will das Buch kein Reiseführer sein, sondern das Wesentliche am Reisen vermitteln: die Begegnung mit Menschen, Begleitern auf der Lebens-Reise. Ab mittleren Beständen allen Reisehungrigen empfohlen.
Michael Mücke
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Lebens-Reisen
Martin Kämpchen
Vier-Türme-Verl. (2017)
268 S. : Ill., Kt.
fest geb.