Moone Boy
Martin Moone ist geschlagen mit drei älteren Schwestern, hasst die Schule und beschließt, dass sich sein Leben grundlegend ändern muss. Als ihm sein Kumpel Padraic erzählt, dass er sich einen imaginären Freund besorgt hat, mit dem er viel Spaß
hat, folgt Martin seinem Beispiel. Dummerweise ist der gelieferte "Loopy Lou" eine totale Nervensäge, doch ihn loszuwerden ist ganz schön schwierig. Plötzlich hat Martin sogar gleich zwei unsichtbare Freunde und sein Leben versinkt endgültig im Chaos. - Die Verlagswerbung "Neues Kultbuch" ist etwas übertrieben. Der Comic-Roman ist ganz witzig, v.a. die Anmerkungen zu irischen Besonderheiten, aber ein Teil der Gags ist eher für Erwachsene verständlich. Dennoch bei größerem Bedarf an Unterhaltung speziell für Jungen einsetzbar.
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Moone Boy
Chris O'Dowd ; Nick V. Murphy
Fischer Sauerländer (2015)
348 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10