Das Haus, das ein Zuhause war

Zwei Kinder entdecken ein von Dickicht umgebenes Haus. Es steht leer, die Farbe blättert ab, die Fenster sind vernagelt. Als sie sich Zutritt verschaffen und durch die Räume stromern, versuchen sie, die Spuren der früheren Bewohner zu deuten. - Das Haus, das ein Zuhause war Es gibt sie immer noch, diese Orte der Leere und Imagination. Sich mit ihnen vertraut zu machen, ihre Zeichen zu lesen und Geschichten um sie herum zu erfinden, kann ein wunderbares Spiel sein und zu diesem lustvollen Spiel will dieses Kinderbuch Anlass geben. Die doppelseitigen Bilder sind traumverloren schön, noch in der Verkommenheit gibt es Herrlichkeiten zu entdecken. Auch die kurzen Texte passen sich sprachlich dieser Zartheit und Unbestimmtheit an. Die Stimmungslage zwischen der Neugier der Kinder und ihrem Wunsch nach Fantastik wird hier erlebbar. Und eine weitere Botschaft wird vermittelt: das Alte, Abgenutzte und Vergessene kann mit reichen Geschichten aufwarten, die es vermögen, unseren Alltag zu verschönern. - Sehr gerne empfohlen!

Dominique Moldehn

Dominique Moldehn

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Haus, das ein Zuhause war

Das Haus, das ein Zuhause war

Julie Fogliano ; [Illustrationen:] Lane Smith ; aus dem Amerikanischen von Uwe-Michael Gutzchhahn
Sauerländer (2019)

[48] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 598261
ISBN 978-3-7373-5623-7
9783737356237
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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