Thambas großes Abenteuer
Mantenugu, ein Drongo (Singvogel) aus einem südafrikanischen Wildtierschutzgebiet, erzählt die Geschichte vom Nashorn Thamba, das verletzt in eine Auffangstation kommt und von Wildhütern aufgepäppelt wird. Nashörner, Mistkäfer, Honigdachs und
Madenhacker leben in einer symbiotischen Idylle, wenn nur die Wilderer nicht wären. Die Black Mambas, eine weibliche Anti-Wilderer-Einheit, schlägt die Wilderer in die Flucht und rettet das Nashorn. Nebenbei wird in Infokästchen viel Spannendes über das Leben in Südafrika erklärt. Die Leserschaft lernt die Nashörner als Teil der Big Five kennen, erfährt, was Wildhüter und Wilderer machen und dass Medizinmänner allerlei Humbug über die medizinische Wirkung des Nashornhorns verbreiten. Die Autorin, Gründerin des Projekts "Rettet das Nashorn", klärt über die Bedrohung der Nashörner auf, deren Horn ebenso wie die Schuppentiere nach Asien geschmuggelt werden, da sie als Medizin verwendet werden, obwohl die Wirkung widerlegt ist. Im Anhang wird für Spenden und Patenschaften für Spürhunde, die Horn, Schuppen und Elfenbein erschnüffeln, geworben. Die naturalistischen Zeichnungen fangen die Lebenswelt des südafrikanischen Nationalparks mit seiner reichen Tierwelt wunderbar ein. Dem Sachbilderbuch gelingt es, für die Tierwelt Südafrikas zu begeistern und für den Schutz der Nashörner zu sensibilisieren. Gern empfohlen ab 5 Jahre.
Melanie Schubert
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Thambas großes Abenteuer
Perdita Lübbe-Scheuermann ; [Illustrationen:] Johanna Ries
Fischer Sauerländer (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5