Drop dead famous
Stevies berühmte Schwester Blair wird auf der Bühne während eines Auftritts erschossen. Doch dies ist nicht der einzige Schicksalsschlag, den die Familie getroffen hat: vor 3 Jahren ist Stevies Nichte Mia verschwunden und bis heute nicht gefunden
worden. Trotz aller Warnungen und Drohungen, beginnt die 18-Jährige nun auf eigene Faust, den Täter zu finden. Ihr zur Seite steht Colby, die die Blair-Baker-Fanpage betreibt. Auf dem Weg zur Lösung, müssen die beiden erkennen, dass vieles nicht so ist, wie es scheint, und nicht nur die Familie Baker noch mehr Schicksalsschläge verkraften muss. – Eine temporeiche YA-Crime-Geschichte, die in der Welt des Musik-Business spielt. So unterschiedlich Stevie und Colby sind, müssen sie sich doch zusammenraufen, um den Fall zu lösen. Jede muss ihre Stärken einbringen und da die Fälle immer verworrener werden, müssen sie aufpassen, dass ihre Ermittlungen nicht in einer Sackgasse enden. Dass bei beiden auch die Familien mit auf dem Spiel stehen, macht die Ermittlung nicht einfacher. Sehr empathisch wird beschrieben, wie Stevie unter dem Verdacht, der auf ihrer Familie lastet, leidet. Sie muss sich entscheiden, ob sie der Wahrheit oder der Familie dienen will. Dies droht sie zu zerreißen. Ganz nebenbei wird auch das Thema „Missbrauch“ in der Musikbranche angesprochen. Nicht nur für Jugendliche zu empfehlen.
Angela Hagen
rezensiert für den Borromäusverein.
Drop dead famous
Jennifer Pearson ; aus dem Englischen von Maren Illinger
Fischer Sauerländer (2026)
463 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 14