Die Rückkehr der weißen Hirsche.
Elia Khalberg lebt mit ihrer Tochter und der Enkelin abgeschieden in den Schweizer Bergen. Die Welt da draußen lässt sie nicht einmal in Form von Büchern in ihr Haus. Als ihre beiden Mitbewohnerinnen spurlos verschwinden, stößt Elia auf die Tannenfall-Bücher.
Deren vierter Teil ist aber noch gar nicht geschrieben und das zwingt sie, alle Vorbehalte gegenüber der Literatur über Bord zu werfen. - Dem Autor (zuletzt im Tannenfall-Zyklus: "Die verschwundene Welt") gelingt hier ein geradezu episches Finale, in das auch die Vorgängerbände wieder einfließen. Man muss nach den bisherigen Bänden kaum noch erwähnen, dass es hier wieder einmal sehr bildgewaltig zugeht, stets auf der dünnen Grenzlinie zwischen Realem und Fantastischem. Alle Fans der Reihe werden sich selbstverständlich die Finger lecken und bedauern, dass es mit Tannenfall nun zu Ende geht. Für alle Büchereien mit eben diesen Fans unter den Leser:innen empfohlen.
Thomas Oberholthaus
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Rückkehr der weißen Hirsche.
Bernhard Hofer
emons: (2024)
Tannenfall ; [4]
364 Seiten
fest geb.