Die Flüsse von London - 11. Wer glaubt schon an Drachen?
Was zunächst als vermeintliche UFO-Sichtung samt Zerstörung eines Hubschraubers am Londoner Himmel wirkt, entpuppt sich als Drachenattacke. Auch ein Straßenmusiker wird angegriffen. Detective Sergeant Peter Grant (zuletzt: BP/mp 23/758) erhält
seltsame bedrohliche Signale, die von dem zerstörten Fluggerät ausgehen. Dabei erweist sich der Angreifer als eigentlich harmloses Wyvern-Wesen. Verdächtig gilt zudem das Auftauchen der verschlagenen Elfenprinzessin Silinea samt Gehilfen. Nachdem Protagonist Peter Grant zuletzt in den Comics eher eine Nebenrolle spielte, steht er nun wieder im Fokus. Obwohl Schöpfer Ben Aaronovitch hier lediglich seinen Namen gibt und die Grafik eher durchschnittlich ausfällt, liefert der Band aus vier Heften wieder die gewohnte Mixtur aus Humor, einem mysteriösen Fall, schrägen Charakteren und reichlich London-Kolorit. Der kurzweilige Fantasy-Krimi wird durch Skizzen und Hintergrundinformationen etwa zu Jimi Hendrix und dem umstrittenen Wahrzeichen Centre Point ergänzt, die im Plot eine wichtige Rolle spielen.
Gregor Ries
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Flüsse von London - 11. Wer glaubt schon an Drachen?
geschaffen von Ben Aaronovitch ; Story von James Swallow ; Zeichnungen von José Maria Beroy ; Übersetzung von Kerstin Fricke
Panini Comics (2024)
Die Flüsse von London ; 11
[unpaginiert] : farbig
kt.