Twelve Bones
Im zweiten Band der Dilogie (Bd. 1 "Sixteen Souls": BP 25/100) sind die Geister gerettet und einer gemeinsamen Zeit für Charlie und Sam scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch ihr Glück währt nur kurz, denn sie werden Zeugen eines brutalen Angriffs.
Sie müssen erkennen, dass eine neue, viel gefährlichere Bedrohung im Schatten lauert – eine Gefahr, die es auf die Lebenden abgesehen hat. Zudem ist die mysteriöse Organisation "Die Hand" in der Stadt aktiv. Schon bald geraten Charlie und seine Freunde zwischen die Fronten, und diesmal steht das Leben aller auf dem Spiel. – Auch wer Band 1 nicht gelesen hat, wird gut in die Geschichte eingeführt, da genügend Rückblicke den Einstieg erleichtern. Die atmosphärische Stadt York verleiht der Erzählung Mystik. Neben Spannung und Action bereichern emotionale Momente das Leseerlebnis. Charlie kämpft gegen übernatürliche Gefahren und moralische Herausforderungen. Der flüssige Schreibstil lässt die Lesenden schnell durch das Buch fliegen. Die queere Liebesgeschichte fügt sich dabei ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Insgesamt sehr empfehlenswert.
Alexandra Panradl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Twelve Bones
Rosie Talbot ; aus dem Englischen übersetzt von Ann Lecker
Loewe (2025)
[Souls-Dilogie] ; Band 2
490 Seiten : Karte
fest geb.