Sixteen souls
Charlie kann Geister sehen, nachdem ihm vor einigen Jahren beide Unterschenkel amputiert werden mussten, um sein Leben zu retten. Das Geheimnis, ein Seher zu sein, verbindet ihn mit Sam, der erst kürzlich nach York gezogen ist und den er gleichzeitig
seltsam und faszinierend findet. Eigentlich will Charlie keinen Kontakt zu den Geistern, doch als immer mehr von ihnen verschwinden, versucht er, mit Hilfe von Sam und einigen verbliebenen toten Seelen herauszufinden, was dahintersteckt. Sie kommen einer ungeheuerlichen Verschwörung auf die Spur und müssen sich gegen gefährliche Feinde zur Wehr setzen. Endlich wird ein gut gehütetes Geheimnis aus Sams Vergangenheit gelüftet, das ihn und Charlie in höchste Lebensgefahr bringt. Mit Unterstützung der Geister können sie entkommen, doch das ist noch nicht das Ende ihres Kampfes gegen die Seelenfänger. – Band 1 der Dilogie verbindet verschiedene Themen, neben der spannenden, teilweise sehr grausamen Geisterhandlung geht es um queere Liebe, Ängste, Familienprobleme und die Verarbeitung von Verlusten, Traumata und Krankheiten. Überall gut einsetzbar.
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Sixteen souls
Rosie Talbot ; aus dem Englischen übersetzt von Ann Lecker
Loewe (2024)
[Souls-Dilogie] ; Band 1
410 Seiten : Karte
kt.