Der Kopfübär streitet sich (nie)!
Als Kobi Kopfübär auf der Straße gegenüber einen Haufen Gerümpel entdeckt, wittert er sofort ein Abenteuer. Nachdem er zuerst sein eigenes Zimmer aufräumen musste, beginnt Kobi mit seiner Freundin Kari, den Berg zu erforschen. Sie entdecken einen
Dschungel mit Höhlen, Palmen und wilden Tieren und fangen an, sich ein Haus zu bauen. Da hören sie ein seltsames Platschen und entdecken Emilio, den Biber, der behauptet, es sei sein Berg, weil er seinen Eltern gehört. Er will Kobi und Kari mitspielen lassen, aber er hat eine eigene Spielidee, nämlich ein Boot zu bauen. Kobi und Emilio fangen an zu streiten, wessen Spiel das bessere ist und wer was aus dem Haufen benutzen darf. Als die Erwachsenen kommen und sich auch von der schlechten Laune anstecken lassen, ist klar, dass schnell eine Idee hermuss. Und die besten Ideen kommen Kobi, wenn er kopfüber hängt. So auch diesmal. Aus dem Haus und dem Boot wird kurzerhand ein Spielen-statt-Streiten-Hausboot gemacht und alle haben Spaß. Auf den lustigen Illustrationen lässt sich über den Text hinaus noch ganz viel entdecken, wodurch die Geschichte noch selbst weitergesponnen werden kann. – Dieses Bilderbuch über Freundschaft und kindliche Fantasie beim Spielen zeigt, wie aus zwei verschiedenen Ideen etwas ganze Neues entstehen kann. Kobi Kopfüber vermittelt auf witzige und kindgerechte Art und Weise: Streiten gehört zum Leben dazu, doch wenn wir lernen, Kompromisse zu finden und uns zu vertragen, bleibt viel mehr Zeit für all die Abenteuer, die überall auf uns warten.
Ulla Hittmeyer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Kopfübär streitet sich (nie)!
Judith Weber ; illustriert von Fabian & Christian Jeremies
Loewe (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4