Der Kopfübär entdeckt, was in ihm steckt
Kobi, seine jüngeren "Will auch"-Zwillingsgeschwister und die Eltern wollen ins Spaßbad fahren, das Auto ist bereits gepackt. Doch dann muss die Mutter notfallbedingt zur Arbeit und mit Papa Bär ist nicht viel los, weder kann er Auto fahren noch
ist er tatkräftig, also muss Kobi ran. Er hat immer viele und aufwändige Ideen, vor allem wenn er kopfüber hängt, das ist quasi sein Markenzeichen. Trotz vieler Widerstände gelingt es ihm unter Aufbietung und Einbindung aller Freunde, mit hauseigenen Mitteln einen eigenen Abenteuer-Wildwasser-Spielplatz zu bauen, sogar die kritische Nachbarin übernimmt eine Funktion. Als er erneut kopfüber hängt, werden die Projekt-Ideen noch größer; damit kann er sogar die Mutter beeindrucken, als sie müde von der Arbeit kommt. – Das fröhlich-quirlige Abenteuer mit dem sympathischen türkisblauen Bärenkind Kobi dürfte viele Kinder begeistern und zu eigenen fantasievollen Spielideen anregen. Die Illustrationen bieten eine Fülle von witzigen Details, teils auch sprachlicher Art, was natürlich Lesefähigkeit voraussetzt. Der Text ist umfangreich und dialogorientiert, daher eher für ältere Kinder geeignet. Gerne empfohlen - das nächste Abenteuer ist mit Band 2 schon angekündigt.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Kopfübär entdeckt, was in ihm steckt
Judith Weber ; illustriert von Fabian & Christian Jeremies
Loewe (2025)
Der Kopfübär ; [1]
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3