Ich hab dich lieb bis zum Mond und zu den Sternen
Aus der Perspektive des großen Bären – ob es sich um Mama oder Papa handelt, bleibt offen – wird erzählt, wie groß seine Liebe zum kleinen Bären ist. In der ersten Szene, zugleich das Coverbild, sitzen Bär und Junior auf einem Felsen und
blicken zum Mond. In erhabenen gelben Buchstaben wird das Motto deutlich: die Liebe zum Kind ist unendlich. Es folgen zahlreiche warmherzige Szenen, in denen der große Bär etwa beschreibt, wie sehr er es genießt, gemeinsam am Wasser Spaß zu haben, zu chillen, sich in den Arm zu nehmen, Neues zu entdecken und vieles mehr. Am Ende dieses liebevoll gestalteten, handlichen Pappbilderbuches mit seinen abgerundeten Ecken schließt sich der Kreis, wenn beide vor ihrem Bau sitzen und den Mond betrachten. – Unverkennbar orientiert sich das Buch an dem Klassiker "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?" von Sam McBratney aus dem Jahr 1990. Wie dort berühren auch hier sanfte Reime und das universelle Thema von Liebe und Geborgenheit die Seele. Die feinen Illustrationen transportieren viel Gefühl und schaffen eine ruhige, liebevolle Atmosphäre. Dass die rührende Geschichte mit wenigen Worten auskommt, bewahrt sie vor Kitsch und macht sie authentisch und langlebig. – Eine nachdrückliche Empfehlung!
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ich hab dich lieb bis zum Mond und zu den Sternen
Amelia Hepworth ; Innenillustrationen: Tim Warnes
Loewe von Anfang an (2025)
[30] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 2