The final bow
Ein altes Schloss in Frankreich, das eine Ballettakademie beherbergt und eine ermordete Schulleiterin. Was nach einem spannenden Krimi klingt, ist für Aurelie bittere Realität, nur kommt erschwerend hinzu, dass die Direktorin ihre eigene Mutter ist.
Um die Wahrheit hinter dem angeblichen Selbstmord ihrer Mutter herauszufinden, kehrt sie deshalb zurück an die renommierte Akademie, obwohl sie dem Tanzen eigentlich vor zwei Jahren endgültig den Rücken gekehrt hat. Dort trifft sie auf alte Freunde und jede Menge Geheimnisse und begibt sich in immer größere Gefahr. Der Autorin gelingt es, den Spannungsbogen hochzuhalten, indem sie die Geschichte einer intelligenten Protagonistin erzählt, die durch die Umstände gezwungen ist, ihrem gesamten Umfeld misstrauisch zu begegnen. Die Auflösung ist am Ende dennoch überraschend. Parallel dazu erzählt sie die Geschichte zweier Jugendfreunde, die langsam Gefühle füreinander entwickeln und doch durch unzählige scheinbar unüberwindbare Hürden voneinander getrennt sind. – Die Ergänzung von nostalgisch wirkendem New Adult mit dem Spannungsplot funktioniert exzellent und ist daher für Fans des Genres vorbehaltslos zu empfehlen.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
The final bow
Jennifer Bright
Loewe INTENSE (2026)
Pure Grace Academy
478 Seiten
kt.