Sinister Symphony
Aria, die ursprünglich Giulietta heißt, und Icaro Palladino sind beide begnadete Opernsänger. Während einer gemeinsamen Europa-Tournee entwickelt sich nicht nur eine Liebesgeschichte, auch die Schatten der Vergangenheit holen die beiden ein. Auf
rund 450 Seiten wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Hauptprotagonisten erzählt. Dadurch erhält man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Besonders schön ist die Silhouette-Ansicht, die pro Kapitel die jeweilige Stadt der Tournee anzeigt. Auch das Personenregister am Anfang ist bei der Vielzahl an Figuren sehr hilfreich. Die Triggerwarnung zu Mafia, Tod der Eltern und Essstörung wären nicht unbedingt nötig gewesen, da diese Themen nicht besonders tiefgehend behandelt werden. Das Cover wirkt leider etwas künstlich und hätte schöner und passender zur Geschichte gestaltet werden können. Davon abgesehen ist das Buch empfehlenswert.
Claudia John
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Sinister Symphony
Marina Neumeier
Loewe INTENSE (2026)
460 Seiten : Illustrationen, Karte
kt.