Der normale Schulwahnsinn
Nach den Sommerferien macht sich Ottilie auf den Weg zur Schule. Ab jetzt muss sie nicht mehr allein gehen, denn Wehrwölfchen Wolfi und Dilldapp Muh begleiten sie. Die beiden sollen ab jetzt eine Regelschule besuchen, das ist ihr nächster Schritt
zur Integration in die normale Welt. Leider gehen auch die drei Mädchen aus der Nachbarschaft auf die Schule. Und wie immer haben sie nur ihren eigenen Vorteil im Auge, halten Lügen und Mobbing für erlaubte Hilfsmittel. Absichtlich bringen sie die Grausekinder in Verruf und nutzen Ottilie für ihre Zwecke aus, die darüber fast vergisst, wer ihre wahren Freunde sind. Die Geschichte erzählt weiter vom Kampf der Wahlfamilie Grause um ihr Bleiberecht in der normalen Welt. Am Ende zeigt sich, dass sie in der Nachbarschaft geschätzt werden. Sabine Bohlmann erzählt mit ihrer wandelbaren Stimme ihre Geschichte um Toleranz und Akzeptanz ausdrucksstark und fesselnd. Für das Verständnis der Geschichte ist es gut, die beiden vorherigen Erzählungen (zuletzt: Freunde finden für Anfänger – BP/mp 25/1090) zu kennen. Für Büchereien zum Bestandsausbau sehr zu empfehlen.
Leoni Heister
rezensiert für den Borromäusverein.
Der normale Schulwahnsinn
Sabine Bohlmann liest
Silberfisch (2026)
Willkommen bei den Grauses ; 3
3 CDs (circa 208 min)
CD
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9