An optimist's guide to heartbreak
Lucy hat sich mit dem Erbe ihrer Tante einen Traum erfüllt: Sie hat das Haus gekauft, in dem sie gemeinsam mit ihren Kindheitsfreunden Emma und Cal viel Zeit verbracht hat. Gleichzeitig bewirbt sie sich um die Stelle als Empfangsdame in Cals Autowerkstatt.
Das Wiedersehen der beiden ist für Lucy ernüchternd. Cal macht einen verbitterten, einsamen Eindruck und gibt sich mürrisch und unnahbar. Doch Lucy ist wild entschlossen diesen Zustand zu ändern. Denn auch sie leidet noch heute darunter, dass Emma nicht mehr am Leben ist, außerdem ist Cal seit der Kindheit ihre große Liebe. – Der erste auf Deutsch erschienene Roman der US-amerikanischen Autorin bietet leichte Herz-Schmerz Unterhaltung mit einem gewissen Maß an Erotik, aber leider auch veraltete Rollenklischees, unverständliches Agieren der Hauptperson und wenig Tiefgründiges. Der Band endet mit einem Cliffhanger, der den Lesenden geradezu zwingt, auch den zweiten Teil der Geschichte zu lesen. Besser ist es, gar nicht erst damit zu beginnen.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
An optimist's guide to heartbreak
Jennifer Hartmann ; aus dem amerikanischen Englisch von Ulrike Gerstner
reverie (2024)
349 Seiten
kt.