Na toll, lieber Gott
Bis zum Alter von 19 Jahren bestimmte Sport das Leben der Autorin. Von einer zufälligen Bibellektüre existentiell betroffen, lässt sie sich taufen, tritt ins Kloster der Vinzentinerinnen ein und gründet schließlich nach neun Jahren eine eigene
Kommunität in Pegnitz. Ohne negative Erfahrungen auszublenden, erzählt sie lebendig und humorvoll aus ihrem ereignisreichen, unkonventionellen Leben, von Begegnungen und Freundschaften, von Fernsehauftritten, Einladungen und unzähligen Vorträgen, von ihren musikalischen Aktionen, von den als Abenteuerland bezeichneten Kindergottesdiensten, von ihren Ehrungen, aber auch von ihrer Krebserkrankung. Begeistert von Gott gibt sie immer wieder Zeugnis von seiner erbarmenden Liebe und träumt von einer bunten, menschenfreundlichen Kirche. Diese mit Fotos angereicherte Biografie ist nicht nur ein sehr lesenswerter Einblick in das Leben der umtriebigen, skateboardfahrenden Nonne, sondern auch eine implizit Mut machende Aufforderung, Gott im eigenen Leben mehr Raum zu geben.
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Na toll, lieber Gott
Teresa Zukic
benno (2024)
288, [16] Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.